Internet und Ahnengalerie

Michael Kolarczik

 

 

Die Gü.Ka.Ge. ist eine Karnevalsgesellschaft, die mit der Zeit geht. Auf diese Weise kam es, dass man die Augen vor dem immer größer werdenden Informationsnetzwerk Internet nicht mehr verschließen konnte.

 

Gü.Ka.Ge Mitglied Michael Kolarczik war es, der sich nach einer sechs jährigen Adjutantenlaufbahn, zum ersten Mal im Jahre 1998 mit einer Publikation des Wattenscheider Karnevals im Internet beschäftigte.

Das Ganze war noch neu und unbekannt, so dass auch keinerlei Sponsoren oder Hilfestellungen für diese Art von Publikationen bekannt waren.

Michael startete sein Werk für den ganzen FWK und erstellte die erste Internetseite für alle dem FWK angeschlossenen Vereine unter der Adresse:

http://www.geocities.com/heartland/estates/5166

Diese Adresse fand sehr schnell sehr viele Interessenten und die Quote im Zählwerk wuchs und wuchs.

 

Im Jahre 2000 wurde Ulli Weber auf die Karnevalsseiten aufmerksam und bot an, diese kostenlos zu übernehmen und in das Wattenscheider Internetportal http://www.wattenscheid.net zu integrieren. Hierdurch wurden dann Adressen geschaffen, die schon mehr die Zugehörigkeit zu Wattenscheid zeigten:
http://www.mein-wattenscheid.de/karneval, http://karneval.wattenscheid.net und dann die Adresse http://www.karneval-wattenscheid.de.

Nun wurden die Seiten mit Ulli Webers Unterstützung von laienhafter Gestaltung zu einem Profihaften Werk.

Michael führte die FWK Seiten nun mit Ulli´s Unterstützung und hier gesondert, hat er die Gü.Ka.Ge Seite immer mit viel Motivation und Hang zum Detail geführt. Im Laufe der Zeit, fingen die Vereine des FWK´s ebenfalls an, sich selbst im Internet zu präsentieren und auf den FWK Seiten richtete man nur noch einen Link zu den entsprechenden Seiten ein.

Heute nutzt der FWK die Adresse http://www.fwk.wattenscheid.de.

 

Im Jahre 2003 bat Hans Henneke, ebenfalls ein langjähriges Vereinsmitglied der Gü.Ka.Ge, seine Dienste an. Hans richtete eine Seite unter der Adresse http://www.guekage.de ein und Michael Kolarczik pflegt diese bis zum heutigen Tage..

Die Gü.Ka.Ge. Seite erfreut sich großer Beliebtheit und es findet ein reger Zugriff darauf statt. Sei es die Möglichkeit sich im Gästebuch zu verewigen oder sich die aktuellen Bilder aus dem Karneval anzuschauen. Jeder hat sicherlich schon mal Hans oder Michael mit ihren Kameras gesehen. Wer ins Netz möchte, einfach für ein Foto präsent sein ;-).

Ein Reinschauen lohnt wirklich.

Sag nicht nee… sondern klick www.guekage.de.

 

Aus dieser Arbeit entwickelte sich noch etwas Hervorragendes. Michael, der durch seine  Adjutanten Zeit von 1994 bis 1999 sichtlich beeinflusst war, fing an, sich für die Geschichte des Wattenscheider Karnevals, der Gü.Ka.Ge und der Prinzenpaare zu interessieren.

 

Die Prinzenpaare der Stadt Wattenscheid sind doch schließlich das Schönste und Größte was Wattenscheid zu bieten hat. Warum also gibt es keine vernünftige Chronik oder gar eine Ahnengalerie hierzu? Eine Ahnentafel sollte her.

Also ging Michael los und putzte Klinken, wie ein Vertreter. Er besuchte alle Leute die er kante und die in irgendeiner Form noch Material aus alten Zeiten besaßen und über diese Zeiten Auskunft erteilen konnten. Er wand sich an die heimische Presse, die mit Zeitungsartikeln auf die entstehende Ahnengalerie aufmerksam machten.

Alles aus vergangenen Tagen wurde von Michael gesammelt und archiviert. Orden, Berichte, Fotos u. v. m. egal ob im Original, als Kopie oder auch nur abfotografiert.

Aus diesen gesammelten Werken entstand eine virtuelle Ahnengalerie auf den Internetseiten der Gü.Ka.Ge mit Link beim FWK.

Geschichtliche Fehler wurden hierdurch aufgedeckt und korrigiert. Ganz nebenbei stellte man hierdurch noch fest, dass das Jahr 2000 ein karnevalistisches Jubiläumsjahr für Wattenscheid ist. Aus alten Zeitungsberichten war ganz klar zu entnehmen, dass im Jahre 1950 der erste große Umzug von Günnigfeld nach Wattenscheid stattfand. 50 Jahre großer Umzug, wieder ein Grund zum feiern.

 

Doch das reichte Michael immer noch nicht. Eine echte Ahnengalerie musste her.

Michael baute in Wochenlanger Kleinarbeit, mit dem ihm überlassenen Material, Täfelchen für jedes Prinzenpaar zurück bis zum Jahre 1948. Jedes Stadtprinzenpaar sollte seine Verewigung finden, doch wo???

Was lag nicht näher, als die Gastwirtschaft zu wählen, die ein Ex-Prinz eröffnet hat.

Ex-Prinz Christian Höller gründete die Gaststätte „Haus Höller“ in Günnigfeld.

Die Ahnengalerie war dann zu besichtigen im Internet und war ausgestellt bei der Gaststätte „Haus Höller“, Günnigfelder Strasse 100 in Wattenscheid-Günnigfeld.

Leider schloss "Haus Höller" für immer Ende des Jahres 2011.

Im Oktober 2012 ist die Ahnengalerie neu aufgebaut worden und seit dem im "Tofte" Wattenscheider Hellweg Ecke Lohacker Strasse zu besichtigen.

Der Wirt vom "Tofte" Torben Drolshagen ist ebenfalls ein waschechter Karnevalist.

 

Der Karneval wurde Michael offensichtlich in die Wiege gelegt. Von 2001 bis 2003 war Michael Pressesprecher bei der KG Blau Weiß Günnigfeld und seit 2009 ist Michael Pressesprecher der GüKaGe.

Die Eltern Heinz und Waltraud Kolarczik sind selbstverständlich ebenfalls Karnevalisten und Mitglieder bei der KG Blau Weiß Günnigfeld mit der Vereinslokalität „Haus Höller“.

Am 03.03.2003 feierte Michael seinen 33 jährigen Geburtstag auf Rosenmontag. Und auch seinen 44 und 55 jährigen Geburtstag wird Michael auf Rosenmontag feiern dürfen.

Karneval als Familientradition, da konnte die zukünftige Angetraute ja auch nur aus karnevalistischen Kreisen stammen.

Manuela Kolarczik ist seit Jahrzehnten bei der 1. Herner Karnevalsgesellschaft aktiv und hat hier bereits so manchen Posten bestritten oder bestreitet ihn derzeit noch. Da wären Tanzgarde, Vereinsadjutantin, Wonneproppen, Co-Trainerin für die Kükengarde und Planung/Organisation des Rosenmontagumzugs in Herne.

Für die Gü.Ka.Ge. hilft sie noch tatkräftig beim Kinderkarneval mit und managt die Bühnenspiele.

Ihr größter Traum ist es einmal Prinzessin von Herne zu sein, wer weiß...

 

Eine Familien-Geschichte die karnevalistisch sicherlich noch anhält.